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RAHMENCURRICULA

Im Folgenden werden vier Settings für den Erste-Hilfe-Unterricht vorgestellt. Unabhängig davon, für welches Setting sich eine Schule entscheidet, sollten einige Grundsätze auf jeden Fall beachtet werden:

Planung
Vor Beginn des Erste-Hilfe-Unterrichts müssen die Personal- und Zeitressourcen sorgfältig geplant und Termine festgelegt werden.

Schulgemeinschaft
Erste Hilfe sollte im Schulprofil verankert sein. Pro Schule sollte es mindestens zwei Erste-Hilfe-Lehrbeauftragte geben. Entscheidend für den Erfolg von Erste-Hilfe-Projekten ist die Einbindung der Direktion und der Eltern. Hilfreich ist auch die Bildung von „Helfi-Teams (Primarstufe) bzw. „Helpteams“ (Sekundarstufe), die in den Schulpausen als Sanitätsdienst kleinere Verletzungen versorgen.

Rahmenbedingungen
Wichtig für die Nachhaltigkeit ist ein lebendig gestalteter, motivierender Unterricht mit Praxisbezug zum Lebensalltag der Schüler/innen. Schwerpunkt des Unterrichts sollten das praktische Üben und Wiederholen sowie die Arbeit in Kleingruppen sein. Für den Unterricht werden folgende Übungsmaterialien benötigt, die entweder angekauft oder von Erste-Hilfe-Organisationen (z. B. ÖJRK) ausgeliehen werden können: mindestens eine Übungspuppe mit Hygienezubehör, Einmalhandschuhe, Beatmungstücher, Defi, Verbandmaterial.

Anschließend an die vier Rahmencurricula finden Sie eine Einschätzung jener Projektschulen, die die Curricula getestet haben, in Bezug auf „ihr“ Setting. Die Hinweise zu Personalbedarf, Organisation und praktischem Unterricht sowie positive und negative Aspekte des jeweiligen Szenarios entsprechen der Erfahrung der Projektschulen.

 

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